Der Fokus liegt dabei auf der Förderung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben (Ziel 1). Das Stipendium soll jedoch auch klinisch tätigen Personen die Möglichkeit geben, neue Methoden und Techniken zu erlernen, weiterzuentwickeln und in der eigenen Klinik zu implementieren (Ziel 2).
Damit ergeben sich grundsätzlich zwei Zielsetzungen, auf die Interessierte sich bewerben können.
Um den wissenschaftlichen Austausch und Fortschritt in der Medizinischen Physik zu fördern, unterstützt die DGMP mit dem Wolfgang-Schlegel-Stipendium externe Aufenthalte in Institution im In- oder Ausland für die Dauer von maximal 12 Monaten. Der Aufenthalt soll eines der beiden nachfolgenden Ziele verfolgen:
Ist der 31.03. eines jeden Jahres.
Die Förderung kann sowohl für Sachmittel, Reisekosten als auch für Lebenshaltungskosten verwendet werden, um o.g. Förderziel zu erreichen. Bereits begonnene Aufenthalte können nicht gefördert werden. Das Projekt sollte frühestens im September begonnen werden.
Bewerber:innen müssen selbstständig eine externen Partnerinstitution finden, bei der sie ihr Vorhaben umsetzen wollen. Die Partnerinstitution muss die Aufnahme bestätigen.
Die Förderung kann bis zu einem Höchstwert von 50.000 € pro Antrag gewährt werden. Das Stipendium kann – je nach Antragsvolumen - an mehrere Personen vergeben werden.
Ziel 1 (Umsetzung von Forschungsvorhaben)
Antragsberechtigt sind junge Wissenschaftler:Innen bzw. Medizinphysiker:innen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Promotion in einem der Fachgebiete der Medizinischen Physik. Zum Zeitpunkt der Bewerbung darf die Promotion nicht länger als zehn Jahre zurückliegen und die antragstellende Person darf nicht berufen sein (Professur).
Ziel 2 (Anwendung und Implementierung von Forschungsergebnissen, neuen Methoden und Technologien in der Klinik)
Antragsberechtigt sind klinisch-tätige Medizinphysiker:innen mit nachweisbarer Erfahrung bzw. Kenntnissen.
Alle Bewerber:innen müssen:
Hinweis: Bereits erfolgreiche Bewerber:innen können sich nicht erneut bewerben.
Nutzen Sie für die Bewerbung bitte folgendes Antragsformular.
Weiterhin sollen die Bewerbungsunterlagen folgendes beinhalten:
1Für die Berechnung der Lebensunterhaltungskosten kann der Stipendienrechner der DFG als Orientierung genutzt werden: DFG-Stipendienrechner
Über die fristgerecht eingegangenen Anträge entscheidet eine Jury innerhalb von zwei Monaten. Die Zusammensetzung der Jury wird vom Vorstand bestimmt. Je nach inhaltlicher Schwerpunktsetzung der Anträge kann die personelle Zusammensetzung der Jury angepasst werden. Die Auswahlkriterien können Sie hier nachlesen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Stipendiat:innen stellen ihre Ergebnisse in kompakter Form während der DGMP-Jahrestagung vor. Hierfür wird eine Wolfgang-Schlegel-Session eingerichtet.
Die Stipendiat:innen werden auf der Homepage der DGMP veröffentlicht und auf der DGMP-Jahrestagung bekannt gegeben.
Am Ende der Förderung muss ein Abschlussbericht vorgelegt werden. Die Bewilligungskommission legt in Abhängigkeit vom Projekt fest, ob zusätzlich ein Artikel in der Zeitschrift für Medizinische Physik (Journal of Medical Physics) eingereicht werden muss.
Auf allen Veröffentlichungen, die sich aus dem geförderten Vorhaben ergeben, muss auf die Förderung durch die DGMP hingewiesen werden:
“We thank the German Society for Medical Physics (DGMP) for financial support within the funding program Wolfgang-Schlegel-Stipendium der DGMP”.